Schlagwort: Rheinische Post

Was Journalisten alles Wurst ist

Für den britischen Premierminister David Cameron läuft es gerade richtig gut. In einem Monat, Anfang Mai, sind in Großbritannien Unterhauswahlen, was ganz spannend wird, weil das unter Umständen auch Bedeutung hat für die EU. Und wie immer im Wahlkampf geht es deshalb um harte Themen, um Inhalte, ist ja klar. Vor ein paar Tagen zum…

Weiterlesen

Wobbler und Ballons: Die Achtziger-Kampagne der Lokalzeitungs-Verlage

Bei der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf haben sie kürzlich zum Telefon gegriffen und in den Achtzigerjahren angerufen, um sich ein Logo für eine Werbekampagne zu bestellen. Die Achtzigerjahre haben gesagt: Cool, da haben wir hier noch was rumliegen, so eine flott hingezeichnete Zeitung, aufgeklappt, und oben, voll dufte, wächst eine stilisierte Stadt heraus. Drunter schreiben…

Weiterlesen

Milchmädchen im Einsatz gegen ARD und ZDF: Der Unsinn der Steuerzahler-„Studie“

Heute erkläre ich Ihnen, wie ARD und ZDF eine halbe Milliarde Euro jährlich einsparen können. Achtung: Indem sie das Geld einfach nicht ausgeben. Ta-daa! Und jetzt sagen Sie nicht, das sei eine Rechnung, für die man nicht einmal ein Milchmädchen wecken müsste. Der Steuerzahlerbund, ein natürlicher Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, hat es mit dieser Rechnung…

Weiterlesen

Was würde Umberto Eco über Kerner sagen?

Ich wollte mich ja erst reflexartig echauffieren über die sagenhaft irreführende Überschrift, die der Online-Auftritt der „Rheinischen Post“ seiner Premierenkritik von „Kerner“ auf Sat.1 gegeben hat: Dann habe ich aber versehentlich den Artikel selbst gelesen, und konnte es nicht glauben, wie treffend und vernichtend der Autor Ulli Tückmantel das Wesen des Fernsehmoderators Johannes B. Kerners…

Weiterlesen

„Bald schon gibt es Kaffee“

Meilensteine des Journalismus (1): Annette Bosetti trifft Iris Berben, „Rheinische Post“, 4. Januar 2009. (…) Ihre Frisur ist für den Festakt schon hochgesteckt. Elegant auch das Make up. Ihre Nägel trägt sie kurz geschnitten und unlackiert. Hübsche Ohrringe, das markante Grübchen und echte Zähne fallen auf – keine Kronen, wie sonst in der Filmbranche üblich.…

Weiterlesen

Was ddp Raimund Harmstorf nicht erspart

Erst hatte ich angenommen, das hier sei ein Fall für meine Rubrik „Doof wie RP-Online“. Aber der Internet-Auftritt der „Rheinischen Post“ hat den Text nur, wie es seine Art ist, zum Eigenbericht umdeklariert, um die Quelle zu verschleiern. In Wahrheit stammt der Artikel von der Nachrichtenagentur ddp. Sie war es, die die Idee hatte, eine…

Weiterlesen

Kurzhaarjournalismus

Das Problem mit Internetangeboten wie dem der „Rheinischen Post“ ist, dass sie sich einer Kritik inzwischen fast vollständig entziehen. Es ist nicht so, dass das, was sie produzieren, journalistisch schlecht wäre. Das, was sie produzieren, lässt sich auf einer journalistischen Skala gar nicht mehr verorten. Es ist nicht damit getan, die Etage, die man bislang…

Weiterlesen