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Da bin ich wieder.

Mit Schafscontent kann ich diesmal nicht dienen. Dafür kann jeder, den’s interessiert, im Kinoprovinzblog nachlesen, was mein Lieblingsfilm ist. Hinter dem Blog steht ein sympathisch abwegiges Konzept, das sein Betreiber Gunnar Geller so beschreibt:

In meinem Blog veröffentliche ich stur einmal wöchentlich einen Eintrag, in dem streng subjektiv die neu anlaufenden Filme vorgestellt werden und außerdem geht es noch um dies und das, aber immer mit Kinobezug. Meine Beurteilungen der neuen Filme beruhen im wesentlichen auf Vorurteilen, da ich kein Filmjournalist bin und keinen Film zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon gesehen habe, was ich aber versuche, auch immer transparent zu machen.

Nachzutragen wäre, dass Jens Weinreich eine weitere einstweilige Verfügung gegen den Deutschen Fußball-Bund erwirkt hat: Das Landgericht Frankfurt entschied, dass der DFB auf seiner Homepage eine Gegendarstellung zu seiner mit Halb- und Unwahrheiten gespickten Pressemitteilung über Weinreich veröffentlichen muss.

Und dann war da noch die Meldung der Agentur AP von vorgestern, die berichtet, dass zwei Zeitungen in Detroit ihre Ausgaben nur noch an drei Tagen die Woche nach Hause liefern, dass andere Blätter überhaupt nur noch viermal wöchentlich oder ausschließlich im Internet erscheinen und dass die Journalistenvereinigung „American Society of Newspaper Editors“ im nächsten Jahr das „-paper“ aus ihrem Namen streichen will. So knapp, anschaulich und nüchtern ist das Sterben der Zeitungen selten zusammengefasst worden.

Das Zitat der Woche dazu stammt von Konstantin Neven DuMont („Kölner Stadtanzeiger“, „Express“, „Kölner Illustrierte“) im Interview mit „Meedia“:

Meedia: Ihr Vater, Alfred Neven DuMont, hat Verleger-Kollegen zugerufen, die Redaktions-Etats aufzustocken. In welcher Größenordnung wird der Redaktions-Etat denn bei DuMont aufgestockt?

Konstantin Neven DuMont: Wenn alle anderen Abteilungen sparen müssen und die Redaktion in einigen Teilen davon verschont bleibt, kann man das auch als investieren verstehen.

26 Antworten

  1. WB Mr. Niggemeier. Ich hoffe du hattest eine coole Zeit und konntest so richtig relaxen um wieder Power für die nächsten Monate zu tanken.

    Kinoprovinzblog – Yes! Das ruled. Thx für den Link.

    Weinreich – Ruled auch. Aber wie! Mr. 20er sollte m.E. den nächsten Commedy-Preis bekommen. In der Sparte „Beste Realsatire“.

    Zeitungssterben – Gerade die Namensänderung der Journalistenvereinigung beschreibt nicht nur sehr kompakt das Zeitungssterben, sondern auch viel mehr die zunehmende Bedeutung des Internets.

    Neven-DuMont – Also rhetorisch einwandfrei! Ja Herr N-DM, man kann das so verstehen. Dazu braucht es aber schon sehr viel Wollen, um das zu können.

    I love Keltogermanisch. 😀

  2. Lieber (darf ich das sagen?) Stefan,

    völlig „out of topic“: Ich möchte Ihnen und den Damen und Herren Mitbloggern schon jetzt (bevor ich weg fahre und „off“ bin) ein fröhliches, geruhsames und glückliches Weihnachtsfest wünschen, und einen „guten Rutsch“ ins Neue Jahr!

  3. Willkommen daheim! Zum Thema: die Toiletten im DuMont-Carré sind widerlich. Aber immerhin alles in Schwarzlicht, damit sich keiner einen Schuss setzen kann.

  4. So, wenn nicht wie durch ein Wunder in der Heimat ein Internetanschluss auf mich wartet, werde ich diesen Blog einige Zeit mit Kommentaren verschonen. Was ich damit sagen will: Frohes Fest und guten Rutsch an alle!

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